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Samstag, 7. November 2015

Gnocchi mit Pilzen




Zutaten:
 100 g Mehl
50 g Parmesan
50 g Manchego
250 g Ricotta
2 Eier
6 braune Champignons
4 Zweige glatte Petersilie
1 Zehe Knoblauch
1 kleine Schalotte
1 El Butter 
3 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
1. Ricotta mit geriebenem Käse, Eiern, Mehl und 1TL Salz vermengen. Kalt stellen.
2. Knoblauch, Petersilie und Zwiebel fein hacken,  Pilze in Scheiben schneiden.
3. Großen Topf mit Salzwasser und 2 EL Olivenöl aufsetzen und zum Kochen bringen.
4. Teelöffelgroße Menge Teig abstechen und zu einer Kugel rollen. Mit der Gabel etwas plattdrücken. Kompletten Teig auf diese Weise verarbeiten und Gnocchi in das kochende Wasser geben.
5. Zwiebel, Knoblauch und Pilze in 1 EL Olivenöl anbraten, salzen, pfeffern.
6. Butter und Petersilie hinzufügen.
7. Gnocchi mit einem Schöpflöffel abschöpfen, sobald sie an die Oberfläche gestiegen sind.
8. Mit Pilzen servieren.

Montag, 10. August 2015

Rezepte mit Kale - alles Grünkohl oder was?


Wie immer bin ich meilenweit hinterher mit angesagtem Detox-Healthy-Organic-Raw-Superfood. Ich fröne standhaft und genüsslich NORMALEM Essen, da ich weder an einer Allergie leide noch mich sonstwie krank fühle - geschweige denn gesünder durch regelmäßigen Quinoa-Verzehr. Dennoch bin ich stets interessiert an neuen Rezepten oder Nahrungsmitteln - entscheidend ist aber immer der Geschmack! Wenn's dann auch noch von innen raus schöner oder jünger machen soll, von mir aus!  Nahrung zu einem körperoptimierenden Zweck zu mir zu nehmen - das pervertiert für mich allerdings den Grundgedanken des Essens. Die Amerikaner sehen das offenbar etwas anders. In den von mir im Urlaub intensiv studierten kanadischen Kochzeitschriften finden sich überwiegend Rezepte mit Zutaten, die sich positiv auf unsere Gesundheit auswirken sollen. Anführer dieser Heilsbringertruppe ist der bei uns als schnöder Grünkohl bekannte Kale. Mittlerweile hat dieses kräuselige Gestrüpp dem Salat den Rang abgelaufen, viele Farmer stellen komplett auf Kale um, um die wahnwitzige Nachfrage der Nordamerikaner nach diesem Supergemüse zu befriedigen.

 Mit nur einer Portion Kale deckt man angeblich den Tagesbedarf an Vitamin A, C und K doppelt und dreifach bei gerade mal 30 Kalorien. Bei unseren kanadischen Freunden machen wir dann die Probe aufs Exempel: Es gibt Kale'n Bacon, eine Art Gemüseeintopf aus Zwiebeln, Bacon, Kale und Sour Cream (sodass es das dann schon wieder war mit den 30 Kalorien...) Der Kale wird dazu relativ grob gehackt und eher bissfest gekocht, sodass eine mangold-blattspinatartige Konsistenz entsteht. Schmeckt gut-wird nachgekocht! Unsere Gastgeberin erwies sich auf Nachfrage als regelrechte Expertin und gab uns einen weiteren Rezept-Tipp mit auf den Weg: roher Kale-Rosenkohl-Salat!



Und hier kommen die Rezepte:

Kale 'n Bacon (für 4-6)

1 Packung Bacon
2 Bund Kale
1 mittelgroße Gemüsezwiebel
250 Gramm Sour Cream

Pfeffer


1. Zwiebel fein würfeln und Bacon in mundgerechte Stücke schneiden.
2. Flachen, tiefen Topf erhitzen und Bacon mit Zwiebeln langsam anbraten.
3. Kale in mundgerechte Stücke rupfen und zum Bacon geben.
4. 1-2 Tassen Wasser (Gemüsebrühe alternativ) aufgießen und alles ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze garen lassen.
5. Mit Pfeffer abschmecken, der Kohl sollte weich, aber nicht matschig sein.
6. Kurz vor dem Servieren Sour Creme unterheben.

Dazu: Geröstete Knoblauchbaguette


Rosenkohl-Kale-Salat (im Original  von cookieandkate)

1 Bund Kale
2 Handvoll Rosenkohl
4 EL Parmesan
1 EL Honig
4 EL Tahin
2 EL Rotweinessig 
2 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer

1. Kale von der Rispe abrupfen und in mundgerechte Stücke hacken. In eine Schüssel geben, großzügig mit Salz bestreuen und Kohl einige Minuten gründlich durchkneten, damit er weicher wird.
2. Rosenkohl halbieren, Strunk und äußere Blätter entfernen und den rest in feine Streifen schneiden.In die kale-Schüssel dazubröseln.
3. Dressing aus Salz, Pfeffer, Tahin, Essig, Honig und Öl mixen und gründlich mit dem Kale-Rosenkohl vermischen.
4. Mit geriebenem Parmesan bestreuen.


Mittwoch, 8. Juli 2015

Scharfer Karottensalat



Bei einer meiner letzten Foodblog-Stöberaktionen bin ich auf die Seite 101cookbooks.com gestoßen. Und bin auf nicht mehr ganz nachzuvollziehendem Wege bei diesem Karottenrezept gelandet. Es war wohl eine Mischung aus verheißungsvoll klingendem Namen (Uzbeki Carrots) - ich habe noch never ever etwas Usbekisches gegessen geschweige denn gekocht und Pragmatismus (es war außer einem Bund Karotten und Quark nicht mehr allzu viel im Kühlschrank). Zudem war der Mann nicht da ("Und was gibt's DAZUUU?") und das Kind im Bett. Was den letzten Ausschlag gab: Das Rezept war unter der Rubrik "Holiday" gelistet. Und ich bin sowas von urlaubsreif...

Zutaten (für 1-2)

1/2- 1 Bund Karotten (je nach Größe der Dinger)
1 Tomate

1 Knoblauchzehe 
1 Schalotte
1 kleine getrocknete Chilischote
5 getrocknete Aprikosen
glatte Petersilie
1 Handvoll Pistazien
Salz
Pfeffer
Olivenöl
Zimt
Kreuzkümmel
1 EL Tomatenmark 
150 Gramm glattgerührter Quark
1/2 Limette

Zubereitung
1. Karotten schälen und in schräge Scheiben (ca. 1 cm) schneiden.
2. Schalotte pellen und fein hackn, Knoblauch schälen, halbieren, mit S
alz bestreuen und mit einer Gabel zu Mus zerdrücken. Petersilie (ca. 2 Zweige), Aprikosen, Pistazien und Chilischote fein hacken. Tomaten würfeln
3. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin einige Minuten sanft anschwitzen.
4. Tomaten und Tomatenmark hinzufügen und mit 1/2 TL Zimt, 1/2 TL Kreuzkümmel  und Chili würzen. Salzen, pfeffern.
5. Karotten hinzufügen und eine Tasse Wasser hinzugeben. Ca. 15 Minuten weich kochen lassen.
6. Quark salzen und mit Saft von 1/2 Limette verrühren. Mit gehackten Pistazien und Petersilie bestreut servieren.






 

Donnerstag, 21. Mai 2015

Spargel mit Lauchzwiebeln und Orange

Eine Vorspeise bei einer Abendeinladung muss meiner Meinung nach vor allem viel Eindruck und wenig Arbeit machen! Sie sollte zudem auch noch gut vorzubereiten sein, damit man den Apéro möglichst lange gemeinsam genießen kann. Und je nach Hauptgang weder allzu sehr sättigen noch geschmacklich zu stark dominieren.
Folgendes Rezept entspricht für mein Empfinden all diesen Kriterien:


Zutaten (für 4 Personen):
1 kg weißer Spargel
4 Orangen
1 großes Bund Lauchzwiebeln
Salz
Pfeffer
Olivenöl
Butter

VORBEREITUNG
1. Spargel schälen und in ein feuchtes Küchenhandtuch eingeschlagen im Kühlschrank aufbewahren.
2. Orangen auspressen und Saft filtern.
 3. Lauchzwiebeln putzen, dunkelgrüne Teile abschneiden und halbieren.
4. Orangensaft in eine Saucepfanne geben und um die Hälfte einreduzieren lassen, salzen, pfeffern.

 ZUBEREITUNG
4. Spargel in sprudelnd kochendem Wasser mit Salz und einer Prise Zucker ca. 8-10 Minuten (je nach Dicke) bissfest kochen. Herausnehmen und warm halten. Teller vorwärmen.
5. In einer Pfanne mit etwas Olivenöl Lauchzwiebeln anbraten und mit 1-2 Löffeln Orangensauce begießen. salzen, pfeffern.
6. Sauce mit einem Stück Butter aufmontieren.
7.  Zum Anrichten etwas Sauce in die Mitte des Tellers geben, dann Spargel darauf verteilen, mit Lauchzwiebeln bedecken und mit Sauce vorsichtig übergießen.


Weintipp:  Pinot Gris aus dem Elsass
Rezept im französischen Original auf diesem Blog

Dienstag, 3. März 2015

Frische-Erbsen-Frühlings-Risotto

Erbsen palen ist ja mal eine nette und durchaus meditative Angelegenheit: Während man die grünen Bällchen aus ihrer Hülle futschelt, lässt es sich wunderbar über diverse Themen  sinnieren. Da ich bislang immer zum TK-Beutel gegriffen habe, war ich heute Abend umso gespannter, ob die frische Variante wirklich ihre Fummelei wert ist. Und -  natürlich ist sie das! Süßer, zarter, frischer und frühlingshafter schmecken die Erbslein in meinem eigens zu diesem Zweck angerührten Pilz-Kräuter-Risotto.  Test bestanden!


Zutaten:
200 g Risottoreis
ca 800 g frische Erbsenschoten
250 g weiße Champignons
einige Stängel Petersilie
einige Stängel Dill
1/2 Bund Schnittlauch
1 Knoblauchzehe
2 Schalotten
1 Stück Parmesam
1 Glas Weißwein
1 Liter  Gemüsebrühe
Olivenöl
Butter
Salz
Pfeffer



Zubereitung:
1. Erbsen palen, 1 Minute in sprudelnd kochender Gemüsebrühe kochen,abschöpfen und beiseite stellen.
2. Schalotte, Knoblauch und Kräuter fein hacken.
3. Champignons in Scheiben schneiden.
4. Parmesan reiben.
5. In einem großen Topf Schalotten, Knoblauch und Pilze in 3 EL Olivenöl anbraten.
6. Reis dazugeben und glasig werden lassen.
7. Mit Weißwein ablöschen und verdampfen lassen.. Immer fein rühren.
8. Heiße Gemüsebrühe schöpflöffelweise hinzufügen und unter Rühren den Reis garen lassen.
9. Am Ende Erbsen, Kräuter, Butter und Parmesan zugeben, salzen und pfeffern.




Donnerstag, 15. Januar 2015

Kichererbsen-Korma

Januar ist Suppenzeit, und heute Mittag habe ich diese hier zusammengerührt:
Das Rezept ist aus dem Buch "Currys" aus dem Zabert-Landmann-Verlag und eigentlich als Reisgericht konzipiert, aber ich habe es mit Erfolg zur Suppe umfunktioniert...


Zutaten: (für 2)
1 Glas Kichererbsen
1/4 Gemüsezwiebel
1 Knoblauchzehe
1 TL gehackter Ingwer
50 g gemahlene Mandeln
1/2 TL Kardamom
1/2TL Zimt
1/2 TL Kreuzkümmel
1/2 TL gemahlener Koriander
1/2 TL Garam Masala 
1/2 TL Piment d'Espelette
200 ml Kokosmilch
200 ml Kalbsfond
1 TL Salz
1 TL Zucker
2 EL Butter
Limettensaft


1. Zwiebel würfeln, Knoblauchzehe schälen und zusammen mit dem Ingwer in Butter anschwitzen.
2. Gemahlene Mandeln und Gewürze einrühren und kurz unter Rühren mitbraten.
3. Kokosmilch und Kichererbsen hinzufügen, mit Salz und Zucker würzen und ca. 15 Minuten köcheln lassen.
4. Mit Limettensaft beträufelt servieren.


Dienstag, 9. Dezember 2014

Spinatquiche - was vom Wochenende übrig blieb

Eigentlich wollte ich am Samstag noch eine Quiche machen, habe es aber zeitlich nicht mehr geschafft. Da nun eine Riesentüte frischer Spinat den Kühlschrank belegt, werde ich den schmack- wie nahrhaften Blätterteigspaß wohl heute Abend zubereiten müssen. Ich habe mich für ein Rezept von der Valentinas-Kochbuch-Seite entschieden, das einem Kochbuch mit dem klangvollen Namen "Bistrot, mon amour. Klassiker aus der französischen Küche" entnommen ist. Bin mal gespannt, wie das mit dem Ziegenfrischkäse von der Konsistenz her wird - und ob das Ganze am Ende nicht zu fade schmeckt...



So, nun isses vollbracht. Einziges Manko an dem Rezept: Der Knoblauch schmeckt mir zu doll vor, dünste ich beim nächsten Mal mit dem Spinat als Zehe mit an und lass ihn dann weg. Hinzugefügt habe ich noch ein paar Schinkenwürfel.

Heute also mal ein unvernünftiger Dienstag... Da der Mann auch schon da ist, kann man auch ein Glas Crémant zur Quiche trinken. Santé!

Dienstag, 25. November 2014

Gefüllte Rote Bete - Top Five!






















It's vernünftiger Dienstag again und im Kühlschrank liegt eine Packung vakuumierte Rote Bete. Statt dem üblichen Carpaccio überlege ich, sie zu füllen. Doch womit? Couscous? Frischkäse-Walnuss-Minze? Überbacken oder nicht? Eine Rezeptrecherche zu dem Thema ergibt jede Menge Russisches, viel Langweiliges mit Hackfleisch und nur Weniges, was mir einen Nachkochversuch wert scheint. Und führt zu der Entdeckung, dass es tatsächlich einen Blog zu jedem Thema gibt.  Unter https://rotebeteblog.wordpress.com findet man alles, was das Knollenherz begehrt.


Gut klingen Rote Bete mit
  •   Ebly-Pekanuss-Pistazien-Ziegenkäse-Granatapfel-Füllung (Kochbar)
  •   Rote Linsen-Feta-saure Sahne-Knoblauch-Majoran-Füllung (fem.com)
  •   Roquefort-Ricotta-Frühlingszwiebeln-Haselnuss-Füllung (750g)
  •   Ziegenfrischkäse-Pinienkerne-Apfel-Walnuss-Füllung (kalt) auf Feldsalat (France Bleu)


Ich proposiere heute die "Leer den Kühlschrank"-Variante aus Couscousresten, Frischkäse, Petersilie, Schinkenwürfeln, Schalotte, Zitronensaft, Cayennepfeffer und Manchegokäse.




Dienstag, 11. November 2014

Was LECKERES mit Rosenkohl?





Der Mann behauptet ja, es handele sich hierbei um eine contradictio in adjecto - oder wie dat Ding heißt..So nutze ich seine temporäre Abwesenheit, um mir heimlich was aus den grünen Bällchen zu kochen: fleischlos, gesund und somit genau das Richtige für einen vernünftigen Dienstagabend.
Inspiriert wurde ich von diesem Rezept hier, die Zwänge des Vorrats/Kühlschrankes haben aber deutliche Abweichungen notwenig gemacht. 

Ich habe einen Kochbeutel Ebly mit zwei Handvoll geputztem Rosenkohl ca. 10 Minuten in gesalzenem und gezuckertem Wasser (je 1 guter TL) gekocht, abgeschüttet, den Rosenkohl halbiert und beides in einer Schüssel mit einem Dressing aus Salz,Pfeffer, Limettensaft, dunklem Balsamico, etwas Honig  und Olivenöl vermischt. Anschließend habe ich wieder sinnvolles Käseresterentsorgen betrieben und das Stück Ziegenkäse mit Ascherinde in kleinen Stücken druntergeschnippelt. Zusätzlich wurde das Ganze noch mit der restlichen  Knabbernussmischung vom Wochenende bestreut. Frische Kräuter oder feingehackte Lauchzwiebeln hätten dem Salat sicherlich noch den letzten Pfiff gegeben, aber ich hab vor lauter Hunger vergessen, dass sich noch Schnittlauch im Kühlschrank befindet. So war es denn eine sättigende Veranstaltung, die ich im Notenbereich von (voll) gut ansiedeln würde...