Montag, 10. November 2014
Bavette- das verkannte Stück Rind
Gestern Abend gab es bei uns mal wieder Bavette-Steak - wir mussten ja schließlich etwas kochen, wonach man gezwungen ist, den köstlichen Käse von Samstag weiterzuessen. Leider findet man hierzulande kaum einen Metzger, der dieses Stück Rind als Steak anbietet. In Frankreich ist "Bavette" oder "Onglet" DAS klassische Steak Frites-Fleisch, das man mittags in jedem besseren bistrot du coin bekommt. Es ist im Vergleich zu Filet oder Hüftsteak recht günstig und entstammt, wenn ich richtig gegooglet habe, der Flanke (daher der amerikanische Name Flank Steak), also der Bauchlappenpartie der Kuh. Es sieht meist etwas unregelmäßig flatterig geschnitten aus und ist eher mager mit wenig sichtbarem Fett und feiner Maserung. Die Fasern des Fleisches sind ziemlich dick, ich würde sie mit Suppenrindfleisch oder Tafelspitz vergleichen. Wenn es dünn und gleichmäßig gegen die Faser geschnitten, gut abgehangen und scharf angebraten ist, schmeckt es weniger sutschig als ein Filet, weniger fettig als eine Entrecôte und einfach nur köstlich intensiv rindig. Ich bin ja zugegebenermaßen mehr so der Medium plus plus-Esser. Aber dieses Stück Fleisch kann ich medium rare mit dem größten Genuss zu mir nehmen - ohne es fies fleischig zu finden.
Wir hatten Folienkartoffeln und mal wieder unsere heiß geliebten grünen Bohnen dazu, als Sauce eine rote Zwiebel-Rotwein-Rosmarin-Reduktion. Alternativ passen Kartoffelgratin, Fritten und grüner Salat /Mesclun.
In den USA wird das Flank Steak offenbar vor allem gegrillt. Eine gute Erklärung zu Auswahl, Bezugsquellen und Zubereitungsarten von Flank Steaks findet man hier.
Eine Alternative zu Bavette ist "Onglet", das dem Zwerchfell des Rindes entstammt und in Süddeutschland offenbar unter dem recht eklig klingenden Begriff "Nierenzapfen" einigen wenigen Kennern ein Begriff ist. Das Stück ist etwas dicker, länglicher geschnitten und schmeckt noch etwas abartiger im positiven Sinne.
Hier findet man eine Grillanleitung für Onglet in einer asiatischen Marinade.
Sonntag, 9. November 2014
Leider durchgefallen: Gebratene Jakobsmuscheln mit Chicorée-Mango-Chorizo-Salat
Wie geplant habe ich gestern Abend den besagten Salat zubereitet und ich muss ehrlich sagen, dass wir vom Ergebnis geschmacklich etwas enttäuscht waren: Der Chicoréesalat ist zu bitter, die Chorizo zu kräftig für die zarte Saint Jacques und so geht der charakteristische Geschmack der Muschel leider im Salatgetümmel unter. Für sich genommen schmeckt die Kombination aus Mango und gebratenen Chorizowürfeln sehr gut, vielleicht müsste man dieses Topping mal zu Rucolasalat probieren. Fazit schön aussehen tut es, aber die Suche nach dem perfekten Rezept geht wohl in die nächste Runde.
Lauchbett-Orangensauce und Vanilleschaum stehen ja noch aus...
All you need is cheese...
Auf welches Nahrungsmittel könntest du am wenigsten verzichten?
Ich würde diese Frage spontan und vehement mit " Käse" beantworten. Fürwahr, es gibt kaum etwas, was ich mit größerer Begeisterung verzehre als Käse in allen Variationen. Für ein gut zusammengestelltes Käsebrett lass ich jedes Eis ohne Bedauern links liegen und bei der Entscheidung zwischen Schokopraline oder Brieecke würde ich bedenkenlos letztere wählen. Es gibt Gegenden in Frankreich, in denen der Käse nach dem Essen auf gigantischen Rädern oder Wagen herangeschleppt wird. Diese Gepflogenheit kommt meiner Vorstellung vom kulinarischen Paradies ziemlich nahe. Der einzige Nachteil von Käse ist, dass er am besten mit Brot und Butter genossen wird und sich demnach nicht gerade optimal auf der Hüfte macht. Aber das scheint mir angesichts der unvergleichlichen Geschmacksvielfalt des Produkts vernachlässigenswert...
Ich stelle mein Käseplättchen meist nach folgenden Kriterien zusammen:
Ich kaufe 4-5 Sorten aus einem Land oder wenn möglich einer Region: ein bis zwei Rohmilch-Kuhkäsesorten, ein Hartkäse und ein Weichkäse aus roher Schafsmilch und ein Ziegenfrischkäse. Dabei versuche ich die Palette der Konsistenzen von cremig bis fest, den Reifegrad von jung bis alt und die Geschmäcker von mild bis kräftig abzudecken. Den Käse nehme ich mindestens eine Stunde vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank und stelle sicher, dass ein Rotwein aus derselben Region bereits geöffnet ist und sich frische Baguette und Salzbutter in Reichweite befinden.
Beim Probieren arbeite ich mich dann von den milden, jungen Sorten zu den knackigeren Exemplaren vor.
Die Bourgogne ist meine persönliche Lieblingskäseregion, in der es vor allem die abgefahrensten Rohmilch-Kuhkäsekreationen zu entdecken gilt. In gut sortierten Käseabteilungen oder im Käseladen bekommt man die gängigen Sorten auch bei uns, wie z.B.
Brillat-Savarin ( affiné): ein üppiger, cremiger Kuhmilchfrischkäse, den es auch mit Pfeffer- und Kräuterkruste gibt, aber am besten pur schmeckt.
Chaource: buttrig-salziger Kuhmilchweichkäse, der sehr fein und edel wirkt und bei Raumtemperatur eine wunderbare Konsistenz entwickelt.
Tomme/Tommette de chèvre: schnittfester Ziegenrohmilchkäse, den es in unterschiedlichen Festigkeits- und Reifegraden gibt.
Vézélay: halbkugelförmiger Ziegenweichkäse, der erst 1996 von Biokäsebauern erfunden wurde.
Epoisses: Dazu bietet sich vorab die Lektüre dieses aufschlussreichen Artikels an.
Die Käseausbeute des gestrigen Einkaufs:
Brillat-Savarin, Langres und Chaource
Schicke Käseteller gibt es übrigens hier oder hier.
Ich würde diese Frage spontan und vehement mit " Käse" beantworten. Fürwahr, es gibt kaum etwas, was ich mit größerer Begeisterung verzehre als Käse in allen Variationen. Für ein gut zusammengestelltes Käsebrett lass ich jedes Eis ohne Bedauern links liegen und bei der Entscheidung zwischen Schokopraline oder Brieecke würde ich bedenkenlos letztere wählen. Es gibt Gegenden in Frankreich, in denen der Käse nach dem Essen auf gigantischen Rädern oder Wagen herangeschleppt wird. Diese Gepflogenheit kommt meiner Vorstellung vom kulinarischen Paradies ziemlich nahe. Der einzige Nachteil von Käse ist, dass er am besten mit Brot und Butter genossen wird und sich demnach nicht gerade optimal auf der Hüfte macht. Aber das scheint mir angesichts der unvergleichlichen Geschmacksvielfalt des Produkts vernachlässigenswert...
Ich stelle mein Käseplättchen meist nach folgenden Kriterien zusammen:
Ich kaufe 4-5 Sorten aus einem Land oder wenn möglich einer Region: ein bis zwei Rohmilch-Kuhkäsesorten, ein Hartkäse und ein Weichkäse aus roher Schafsmilch und ein Ziegenfrischkäse. Dabei versuche ich die Palette der Konsistenzen von cremig bis fest, den Reifegrad von jung bis alt und die Geschmäcker von mild bis kräftig abzudecken. Den Käse nehme ich mindestens eine Stunde vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank und stelle sicher, dass ein Rotwein aus derselben Region bereits geöffnet ist und sich frische Baguette und Salzbutter in Reichweite befinden.
Beim Probieren arbeite ich mich dann von den milden, jungen Sorten zu den knackigeren Exemplaren vor.
Die Bourgogne ist meine persönliche Lieblingskäseregion, in der es vor allem die abgefahrensten Rohmilch-Kuhkäsekreationen zu entdecken gilt. In gut sortierten Käseabteilungen oder im Käseladen bekommt man die gängigen Sorten auch bei uns, wie z.B.
Brillat-Savarin ( affiné): ein üppiger, cremiger Kuhmilchfrischkäse, den es auch mit Pfeffer- und Kräuterkruste gibt, aber am besten pur schmeckt.
Chaource: buttrig-salziger Kuhmilchweichkäse, der sehr fein und edel wirkt und bei Raumtemperatur eine wunderbare Konsistenz entwickelt.
Tomme/Tommette de chèvre: schnittfester Ziegenrohmilchkäse, den es in unterschiedlichen Festigkeits- und Reifegraden gibt.
Vézélay: halbkugelförmiger Ziegenweichkäse, der erst 1996 von Biokäsebauern erfunden wurde.
Epoisses: Dazu bietet sich vorab die Lektüre dieses aufschlussreichen Artikels an.
Die Käseausbeute des gestrigen Einkaufs:
Brillat-Savarin, Langres und Chaource
Schicke Käseteller gibt es übrigens hier oder hier.
Freitag, 7. November 2014
Sankt Jakob zu Sankt Martin
Ein Blick auf die Saisontabelle für Fisch und Meeresfrüchte gibt Anlass zur Freude: Nicht nur Mon Chéri mit der Piemontkirsche, sondern auch die Jakobsmuschel kehrt aus der Sommerpause zurück und wartet darauf, zubereitet und verzehrt zu werden. Bei der Recherche bin ich auf folgende interessant klingende Rezepte gestoßen. Mal sehen, welches ich ausprobieren werde:
Thaisuppe mit Jakobsmuscheln ( habe ich bereits mehrfach getestet, zum Reinlegen)
Jakobsmuscheln auf Chicorée-Chorizo-Mango-Salat (mit Schnittlauch und roten Zwiebeln)
Saint-Jacques auf Vanilleschaum
Sautierte Jakobsmuscheln auf Lauchbett mit Orangensauce
Im Moment tendiere ich zur Salatvariante...
Thaisuppe mit Jakobsmuscheln ( habe ich bereits mehrfach getestet, zum Reinlegen)
Jakobsmuscheln auf Chicorée-Chorizo-Mango-Salat (mit Schnittlauch und roten Zwiebeln)
Saint-Jacques auf Vanilleschaum
Sautierte Jakobsmuscheln auf Lauchbett mit Orangensauce
Im Moment tendiere ich zur Salatvariante...
Sonntag, 2. November 2014
Kitchen Table: Lamm
Also um eins vorweg zu nehmen: Es hat bombastisch geschmeckt. Aber es war recht zeitintensiv in der Vorbereitung und kniffelig, alles gleichzeitig und warm auf den Tisch zu bringen. Und natürlich hat es auch lange nicht so doll ausgesehen wie auf dem Foto im Kochbuch. Wir hatten dennoch einen ziemlich lustigen Abend im "Wirtshaus zum glücklichen Lamm".
Und wie vorausgesehen habe ich in der Anrichtehektik kein vernünftiges Foto hingekriegt. Dafür aber von der Vorspeise:
Und nun das Rezept für den Lammspaß:
1 Lammkeule (ca 2 kg mit Knochen)
2-3 Lammfilets (pro Person ca 80-100 g)
250-300 g Lammhack ( für 8-10 Miniburger)
1 Ei
1 Packung Miniburger
3 Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
1 Bund Rosmarin
1 Bund Thymian
1 Bund Petersilie
1 Bund Minze
500 g Kartoffeln
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Worcestersauce
Minzsauce
Mayonaise
Tomatenmark
Tabasco
500 ml Gemüsebrühe
1 Glas Weißwein
1 Becher Sahne
50 g Butter
Am Morgen der Einladung
1. Lammkeule vorbereiten: Dazu das Fett kreuzförmig einritzen und die Keule mit Salz, Pfeffer und Olivenöl einreiben.
2. Zwei Zwiebeln vierteln, 2 ungeschälte Knoblauchzehen, eine Handvoll Rosmarin und einige Thymianzweige in eine ofenfeste Form bzw. einen Bräter geben. Lammkeule darauf setzen und mit Alufolie abdecken. Beiseite stellen.
3. Lammfilets in eine Marinade aus Olivenöl, Thymian, Rosmarin, und einer gehackten Knoblauchzehe einlegen und abgedeckt kühl stellen.
4. Petersilie, einige Thymianblättchen, 1 Knoblauchzehe und 1 Stückchen Zwiebel fein hacken und mit dem Lammhack vermischen. 1 Ei hinzufügen.
5. Hack mit 1 EL Tomatenmark, 1 EL Worcestersauce, Salz und Pfeffer würzen.
6. Miniburger aus dem Hack formen, mit Frischhaltefolie überziehen und kalt stellen bzw. anfrieren.
7. Kartoffel schälen und fein hobeln. Eine Tarteform mit Knoblauch ausreiben Kartoffel dachziegelartig in eine Tarteform einschichten. Kräftig salzen, pfeffern, eine Prise Muskat hinzufügen, Butterflöckchen auf jeder Schicht verteilen. Etwas Sahne angießen.
8. Backofen auf 180 Grad vorheizen und Gratin mit Alufolie bedeckt darin eine Stunde backen. Nach vierzig Minuten die Folie entfernen. Herausnehmen und abgedeckt beiseite stellen.
Sechs Stunden vor dem Eintreffen der Gäste
1. Backofen auf 200 Grad vorheizen. Lammkeule mit Alufolie bedeckt in den Ofen schieben und Hitze sofort auf 160 Grad reduzieren. Drei Stunden lang braten, dann die Folie entfernen und eine weitere Stunde braten.
Zwei Stunden vorher
2. Lamm herausnehmen, in eine weitere ofenfeste Form umlagern und erneut mit Alufolie bedecken.
3. Bratensatz mit Zwiebeln und Kräutern aus dem Bräter in eine kleine Saucenpfanne umfüllen.
Bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen und ein Glas Weißwein dazugeben. Sauce ca 20Minute
reduzieren lassen. 300 ml Gemüsebrühe angießen und weitere 20 Minuten köcheln lassen. Dabei das Fett mit einem Löffel abschöpfen. Pfeffern und durch ein feines Sieg passieren. Nochmals bei geringer Hitze reduzieren lassen.
4. 2 EL Mayonnaise mit 1 EL gehackten Minzblättern und einigen Tropfen Tabasco verrühren. Kalt stellen.
30 Minuten vor dem Servieren
1. Lammkeule und Kartoffelgratin bei 80 Grad in den Ofen stellen.
2. Lammfilets aus dem Kühlschrank nehmen.
3. Lammburger ca 10 Minuten in der Pfanne braten oder auf dem Holzkohlegrill grillen.
4. Miniburger aufschneiden, toasten.
5. Eine Pfanne mit Olivenöl sehr heiß werden lassen. Lammfilets aus der. Marinade nehmen,
abtropfen lassen, salzen, pfeffern und in der Pfanne von jeder Seite kurz scharf anbraten, ca 1,5 -2 Minuten pro Seite.
6. Sauce erhitzen.
Anrichten und Servieren
1. Lammkeule anschneiden, Filets halbieren, Burger auf Brötchen legen und mit Minzmayo bestreichen.
2. Das komplette Fleisch auf einem großen Holzbrett anrichten, mit der Sauce und dem Kartoffelgratin direkt am Tisch servieren.
Beilage: grüne Bohnen
Und wie vorausgesehen habe ich in der Anrichtehektik kein vernünftiges Foto hingekriegt. Dafür aber von der Vorspeise:
Fröhliche Forelle in der Verrine
Und nun das Rezept für den Lammspaß:
1 Lammkeule (ca 2 kg mit Knochen)
2-3 Lammfilets (pro Person ca 80-100 g)
250-300 g Lammhack ( für 8-10 Miniburger)
1 Ei
1 Packung Miniburger
3 Zwiebeln
4 Knoblauchzehen
1 Bund Rosmarin
1 Bund Thymian
1 Bund Petersilie
1 Bund Minze
500 g Kartoffeln
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Worcestersauce
Minzsauce
Mayonaise
Tomatenmark
Tabasco
500 ml Gemüsebrühe
1 Glas Weißwein
1 Becher Sahne
50 g Butter
Am Morgen der Einladung
1. Lammkeule vorbereiten: Dazu das Fett kreuzförmig einritzen und die Keule mit Salz, Pfeffer und Olivenöl einreiben.
2. Zwei Zwiebeln vierteln, 2 ungeschälte Knoblauchzehen, eine Handvoll Rosmarin und einige Thymianzweige in eine ofenfeste Form bzw. einen Bräter geben. Lammkeule darauf setzen und mit Alufolie abdecken. Beiseite stellen.
3. Lammfilets in eine Marinade aus Olivenöl, Thymian, Rosmarin, und einer gehackten Knoblauchzehe einlegen und abgedeckt kühl stellen.
4. Petersilie, einige Thymianblättchen, 1 Knoblauchzehe und 1 Stückchen Zwiebel fein hacken und mit dem Lammhack vermischen. 1 Ei hinzufügen.
5. Hack mit 1 EL Tomatenmark, 1 EL Worcestersauce, Salz und Pfeffer würzen.
6. Miniburger aus dem Hack formen, mit Frischhaltefolie überziehen und kalt stellen bzw. anfrieren.
7. Kartoffel schälen und fein hobeln. Eine Tarteform mit Knoblauch ausreiben Kartoffel dachziegelartig in eine Tarteform einschichten. Kräftig salzen, pfeffern, eine Prise Muskat hinzufügen, Butterflöckchen auf jeder Schicht verteilen. Etwas Sahne angießen.
8. Backofen auf 180 Grad vorheizen und Gratin mit Alufolie bedeckt darin eine Stunde backen. Nach vierzig Minuten die Folie entfernen. Herausnehmen und abgedeckt beiseite stellen.
Sechs Stunden vor dem Eintreffen der Gäste
1. Backofen auf 200 Grad vorheizen. Lammkeule mit Alufolie bedeckt in den Ofen schieben und Hitze sofort auf 160 Grad reduzieren. Drei Stunden lang braten, dann die Folie entfernen und eine weitere Stunde braten.
Zwei Stunden vorher
2. Lamm herausnehmen, in eine weitere ofenfeste Form umlagern und erneut mit Alufolie bedecken.
3. Bratensatz mit Zwiebeln und Kräutern aus dem Bräter in eine kleine Saucenpfanne umfüllen.
Bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen und ein Glas Weißwein dazugeben. Sauce ca 20Minute
reduzieren lassen. 300 ml Gemüsebrühe angießen und weitere 20 Minuten köcheln lassen. Dabei das Fett mit einem Löffel abschöpfen. Pfeffern und durch ein feines Sieg passieren. Nochmals bei geringer Hitze reduzieren lassen.
4. 2 EL Mayonnaise mit 1 EL gehackten Minzblättern und einigen Tropfen Tabasco verrühren. Kalt stellen.
30 Minuten vor dem Servieren
1. Lammkeule und Kartoffelgratin bei 80 Grad in den Ofen stellen.
2. Lammfilets aus dem Kühlschrank nehmen.
3. Lammburger ca 10 Minuten in der Pfanne braten oder auf dem Holzkohlegrill grillen.
4. Miniburger aufschneiden, toasten.
5. Eine Pfanne mit Olivenöl sehr heiß werden lassen. Lammfilets aus der. Marinade nehmen,
abtropfen lassen, salzen, pfeffern und in der Pfanne von jeder Seite kurz scharf anbraten, ca 1,5 -2 Minuten pro Seite.
6. Sauce erhitzen.
Anrichten und Servieren
1. Lammkeule anschneiden, Filets halbieren, Burger auf Brötchen legen und mit Minzmayo bestreichen.
2. Das komplette Fleisch auf einem großen Holzbrett anrichten, mit der Sauce und dem Kartoffelgratin direkt am Tisch servieren.
Beilage: grüne Bohnen
Und als Dessert: Apfeltarte mit Schlagsahne
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